00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu Löwen Stark und Seelenfeuer.
00:00:04: Dein Raum für Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und Selbstentfaltung.
00:00:09: Ich freue mich so sehr dass du heute wieder dabei bist!
00:00:13: Und wir beginnen heute eine zweiteilige Reise ein Reisezweimthema das uns irgendwie schon alle betrifft also zumindest aus meiner Sicht etwas was uns alle prägt und das uns alle manchmal verwirrt verletzt, beglückt, verändert.
00:00:33: Und wer mich noch nicht kennt, mein Name ist Astra Pinkney und ich bin ja die Gestaltprint dieses Podcasts.
00:00:38: Wir reden heute über Die Liebe.
00:00:42: Nein!
00:00:43: Nicht die Liebe aus dem Kinofilm und auch nicht die Liebe, die aussieht wie ein Instagram-Post oder so.
00:00:51: Es geht auch nicht um die Liebe die sich anfühlt wie Schmetterlinge im Bauch und dann nach drei Monaten weg ist sondern die Echte, die Tiefe.
00:00:59: Die bleibt und die Frage warum so viele von uns genau davor flüchten?
00:01:06: Und ihr wisst schon, viel Selbsterfahrung steckt in diesem Podcast mit drin!
00:01:12: Ich sage dir auch ganz ehrlich ich habe echt lange gebraucht um zu verstehen was Liebe wirklich ist nicht als Begriff und auch nicht so als Idee, sondern als gelebte Wirklichkeit Als etwas, das täglich eine Entscheidung ist und als etwas, was würde braucht.
00:01:29: Aus meiner Sicht würde brauchen Kommunikation braucht Mut zur Nähe Und die Bereitschaft sich wirklich zeigen zu lassen, sich zu zeigen Weil Liebe geht nicht nur in eine Richtung und nicht nur zu einer Person.
00:01:46: also Liebe ist halt Liebe und Liebe ist nicht nur für den Partner, sondern vielleicht auch für die beste Freundin und die Eltern.
00:01:54: Und für die Kinder und so weiter und sofort.
00:01:59: Ich habe gelernt dass viele Menschen nicht Liebe vermeiden, sondern eigentlich oder auch uneingentlich unten drunter versuchen sie Verletzungen zu vermeiden.
00:02:12: Sie vermeiden mehr!
00:02:14: Sie vermeidend das Risiko des gesehenwerens und wenn es dann... ich bin halt nicht der Typ für Beziehung.
00:02:21: Was denn, wenn du nicht der Typ bist, der keine Beziehung will?
00:02:26: Sondern der Typ, den noch nicht gelernt hat das Liebe auch sicher sein kann.
00:02:32: Und das ist die Reise, die wir heute beginnen.
00:02:35: in Teil eins also hier und jetzt und heute schauen wir auf Verliebtheit, auf echte Liebe und auf die Flucht von ihr.
00:02:45: In Teil zwei in vierzehn Tagen gehen wir dann tiefer, tiefer in die Männlichkeit, in die Weiblichkeit in Sicherheit.
00:02:52: und was passiert, wenn beides zusammenfinde.
00:02:57: Ich freue mich, dass du dabei bist.
00:02:58: Bleib dabei!
00:03:00: Du weißt ich versuch das immer so ehrlich wie möglich zumindest aus meiner Sicht.
00:03:05: Und es wird tief definitiv und vielleicht kann es bei dir einiges verändern zum Positiven nicht sofort, nicht morgen aber vielleicht über die nächsten Wochen oder Jahre.
00:03:19: Aus meiner Sicht gibt es nicht nur einen Weg in die Liebe.
00:03:24: Und ich möchte mit etwas beginnen, dass ich selbst lange nicht verstanden habe.
00:03:30: Und das ich erst durch eigene Erfahrungen und durch die vielen Menschen, die mir in meiner Arbeit begegnet sind wirklich begreifen durfte, erfahren durfte und anfangen darf zu leben.
00:03:42: Es gibt nicht nur diesen einen Weg in die Liebe.
00:03:46: Den meisten kennen wir.
00:03:49: Verliebtheit, Kribbeln, Aufregung, Schmetterlinge... Das Herz das schneller schlägt wenn es händig wird und vielleicht auch eine Nacht die man durchwacht weil man nicht aufhören kann zu schreiben oder so.
00:04:05: Und dieser Zustand in dem irgendwie alles leuchtet und vor allem gerade am Anfang der andere unfehlbar wirkt.
00:04:13: Das ist real!
00:04:15: Und das ist auch schön.
00:04:16: Und es hat einen biologischen Grund.
00:04:18: Wenn wir uns verlieben, dann schüttet unser Gehirn und unser Körper ein ganzen Cocktail aus Botenstoffen aus.
00:04:26: Dopamin fürs Glücksgefühl und die Aufregung.
00:04:29: Noa Adrenalin für das Erzklopfen.
00:04:32: Serotonin des Singt!
00:04:34: Das erklärt, warum wir obsessiv an Personen und Menschen denken.
00:04:38: Und Oxytocin, das langsam zu fließen beginnt wenn wir uns näher kommen und eigentlich das tiefste aller Liebesgefühle erzeugt.
00:04:49: Also dass das Vormon des Glücklichseins im Grunde genommen unten drunter.
00:04:54: Und das ist das beständigste.
00:04:56: Wenn das läuft, dann ist es auch viel später da.
00:05:00: Dieser Zustand ist meistens sehr intensiv und vergänglich.
00:05:06: So nach sechs bis achtzehn Monaten normalisieren sich die Botenstoffmengen, die Aufregung wird ruhiger das Kribbeln wird weniger und viele denken dann oder lesen das so als die Liebes vorbei und suchen das nächste Kribblen.
00:05:24: aber Verliebtheit kann auch der Anfang echter Liebe sein und sie ist kein Gegengesatz dazu sondern es ist möglicher Eingang und Schunder.
00:05:34: Die Frage ist, was kommt denn danach?
00:05:37: Und ganz oft wird im Leben nach genau diesen Botenstoffen gesucht beziehungsweise das Gefühl, diese Botenstoffe auslösen in dir.
00:05:51: und dann gibt's da noch etwas anderes.
00:05:56: Etwas, was ich selbst erlebt habe, erlebe und dass ich aber auch immer wieder beschrieben bekomme von Menschen, die schon einige Jahre innere Arbeit hinter sich haben.
00:06:08: Also sie so ein bisschen am reflektieren sind, die sich schon ein bisschen besser kennen.
00:06:14: Es gibt Begegnungen in denen kein klassisches Verliebtsein entsteht, keine Kribbeln, keine Aufregung im herkömmlichen Sinn stattdessen etwas viel ruhigeres, einer sofortige Tiefe ein erkennen.
00:06:25: Als hätte man jemanden gefunden der irgendwie schon immer da war, wo man ihn noch nicht vorher gekannt hat.
00:06:32: Das passiert, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die keine oder nur noch wenig Maske tragen.
00:06:38: Die nicht mehr performen müssen!
00:06:40: Die sich nicht verbiegen um zu gefallen und weil beide einfach irgendwie so echt sind, so echt es in dem Moment geht, schwingt sie direkt aufeinander ein.
00:06:48: Keine Aufbauphase, keine Verhandlung, kein Abtasten... Einfach da ist jemand.
00:06:54: Und in solchen Begegnungen kann das was ich jetzt gleich am nächsten Block als Grundlage von echter Liebe beschreibe, von Anfang an da sein.
00:07:04: Es gibt es Verstehen Kommunikation auf Augenhöhe Gemeinsames fühlen nicht weil man sich so lange kennt sondern weil beide schon bei sich angekommen sind und kann man sich direkt lieben.
00:07:17: ich glaube man kann direkt verbunden sein Man kann direkt erkennen ob daraus Liebe wird.
00:07:25: Das zeigt sich wahrscheinlich im gemeinsamen Gehen, wie eigentlich so oft und immer in dem Leben.
00:07:31: Aber der Eingang ist ein anderer stiller tiefer und manchmal viel überraschender als alles Kribbeln der Welt – so einen Ankommen von Anfang an!
00:07:44: Ich habe auch gestolpert und ich stolper heute noch.
00:07:47: Es gehört dazu.
00:07:49: Und ich finde es auch wichtig das dazuzusagen weil das sehr Blödsinn jetzt hier zu tun Denn ich rede hier nicht von dem Weg, den ich fertig gegangen bin.
00:08:00: Ich rede von einem Weg, dem ich auch immer noch gehe mit allem was dazugehört.
00:08:06: An meiner eigene Form der Flucht von mir war lange diese... ...ich habe in einer alten Beziehung festgehalten Lange viel länger als gut waren.
00:08:16: Nicht weil es dort schön war sondern weil ich so halt nichts Neues eingehen musste.
00:08:23: Ich hatte kein Risiko, ich hatte keine offene Wunde, ich habe keinen Unbekanntes und im Grunde genommen war das meine Art wegzulaufen während ich scheinbar stand festhalten als Flucht nicht loslassen als Schutz für den was kommen könnte nein sondern ja stehen geblieben.
00:08:44: und gleichzeitig war es eine Flucht.
00:08:49: Flucht von ihr sich nicht immer nach Flucht anfühlt.
00:08:54: Manchmal fühlt sie sich nach Treue an oder nach Loyalität, nach Verantwortung und manchmal ist sie gut verpackt aber sie ist trotzdem Flucht.
00:09:07: Verliebtheit ist ein möglicher Anfang Die Verbindung ist ein anderer.
00:09:12: Beide können zu Liebe führen.
00:09:14: die Frage ist bleibst du wenn es aufhört einfach zu sein?
00:09:20: Und ihr kennt mich schon.
00:09:21: Ich möchte dir natürlich meine eigene Sicht auf Liebe mitgeben, weil ich kann dir nicht die Sicht von jemand anderem mitgeben.
00:09:27: Das funktioniert einfach nicht.
00:09:28: Es wäre so... Aber das was ich kenne, dass was ich bin und das was sich gelernt habe, das ist das, was ich trennen kann.
00:09:37: Und das ist nicht diese romantische Version aus dem Film sondern das was sie in meiner Arbeit im Begegnung und in meinem eigenen Leben gelernt haben.
00:09:46: Liebe entstieg mich, liebe wächst.
00:09:48: Auch die Liebe zu sich selbst wächst und sie braucht halt für erwachsen bestimmte Bedingungen.
00:09:53: auch die Liebe zur sich selbst braucht Für Erwachsen bestimmten Bedingung Und es ist natürlich einfacher damit ins Außen zu gehen wenn ich da ein Stück weit das ganze für mich schon geklärt habe Wenn ich mich vielleicht auch ein bisschen mehr als normal.
00:10:12: also was ist normal?
00:10:14: ist das, was die meisten Menschen denken oder so?
00:10:18: Selbstliebe.
00:10:20: Ich habe die Tage gesagt ich würde mich heute heiraten.
00:10:23: vor zehn Jahren bin ich mir nicht sicher vor zwanzig Jahren wahrscheinlich eher nicht aber heute heute würde ich mich heiraten.
00:10:30: es finde es gut weil das bedeutet ja schon dass sich Liebe für mich selbst entwickelt haben diese bestimmten Bedingungen die Liebe braucht.
00:10:41: ich spreche jetzt mal ein bisschen drüber.
00:10:43: also für mich ist es Bindung Also nicht Anhänglichkeit und vor allem Nichtabhängigkeit, sondern Bindung.
00:10:50: Bindung das ist der Faden zwischen zwei Menschen, der auch dann halt hat wenn einer von beiden zieht.
00:10:58: also er ist halt stabil.
00:11:00: diese Bindung ist stabil egal wie gezogen wird Der hält einfach.
00:11:04: Er ist elastisch genug um Abstand zu lassen und stark genug um nicht zu reisen.
00:11:12: Bindung entsteht durch Zeit, durch gemeinsame Erlebnisse.
00:11:16: Durch Überstehen von schwierigen Momenten.
00:11:18: Durch die Erfahrung ich bin gegangen und zurückgekommen oder du bist geblieben auch als es sicher war.
00:11:26: Für mich Aufmerksamkeit für mich auch Respekt.
00:11:31: untersehen ist anderen dieses.
00:11:37: Ihr kennt bestimmt den Filmarbeiter am ersten Teil, ich sehe dich.
00:11:41: Und das ist das.
00:11:42: und ich glaube durch Ich sehe Dich entsteht aus meiner Sicht Bindung.
00:11:50: Echte Liebe will den anderen verstehen.
00:11:53: Hier geht es ums Verstehen.
00:11:54: Nicht verändern nicht vorm Nicht erziehen sondern verstehen Einfach nur verstehen.
00:12:00: Was braucht dieser Mensch wirklich?
00:12:02: Was hat ihn geprägt?
00:12:03: Wovor hat der Angst?
00:12:04: womit kämpft Er?
00:12:06: Wo verbrennt er?
00:12:08: Wenn ich ein Menschen wirklich liebe, bin ich neugierig auf ihn.
00:12:11: Nicht nur auf seine besten Seiten sondern auf alle.
00:12:15: und gleichzeitig echter Liebe ist es egal ob der andere so ist wie ich ihn gerne hätte.
00:12:23: Echte Liebe liebt den gegenüberso wie er ist.
00:12:27: Und manchmal ist das einfach und manchmal ist es schwerer als es klingt denn wir haben doch alle diese Bilder im Kopf wie einen Partner eine Partnerin sein sollte.
00:12:37: Und da geht es wirklich darum, diese Bilder loslassen zu lernen und sie loslassen können.
00:12:43: Denn selten sind die Menschen so wie wir sie am Anfang sehen weil wir einfach was reininterpretieren das was wir gerne hätten.
00:12:54: Und ohne Kommunikation gibt's für mich keine Liebe oder wenig.
00:13:01: Das ist für mich eine der wichtigsten Überzeugungen die ich habe nicht nur reden also sondern kommunizieren, zuhören.
00:13:10: Wirklich zuhöhren!
00:13:12: Nicht um zu antworten.
00:13:14: und ganz ehrlich es fällt mir manchmal echt schwer.
00:13:16: Konzeltströmte ich... Und das kennen wir alle.
00:13:20: und es gibt so einen Satz den habe ich relativ am Anfang im Coaching gelernt Ich muss gerade langer werden.
00:13:27: Fällt mir grad hier so nebenher ein wenn eine andere in der Redepause macht, zähl bis zehn.
00:13:33: Und dann gucken wir mal ob noch was kommt und alter Falter die meisten fragen sich daran zu reden!
00:13:39: Wenn man so ist wie ich auch okay, fein also es alles gut, ich kenne das ja.
00:13:44: Ich darf mich einfach manchmal ein bisschen zurückhalten und ich merke dieses Zurückhalten fällt mir manchmal schwerer und manchmal auch nicht.
00:13:53: Aber es ist okay, den Raum zu geben dem anderen zu sein lassen.
00:13:56: Ja dann zähle ich halt manchmal bis hier und manchmal vergesse ich's auch.
00:14:03: Also wirklich Zuhöre nicht um zu antworten sondern Nichts um das eigene Argument vorzubereiten.
00:14:10: so dieses Zuhören und gleich in diese Habachtstellung zu gehen ja aber Sondern um zu verstehen was der andere wirklich sagt was unter sein worden drunter liegt, was erfühlt während er sprecht.
00:14:26: Viele Parerien viel und hören wenig – das kenne ich wirklich von meinen Klienten!
00:14:31: Sie führen Gespräche bei Alltagstinge und vermeiden die Echten, die Gespräche über Angst und die Gesprächen über Sehnsucht.
00:14:39: Die Gespräche aber das, was sie wirklich brauchen und sich nicht trauen auszusprechen.
00:14:46: Und dass vielleicht schönste an Tiefer Lebe ist das Gemeinsamfühlen.
00:14:53: Also so dieses Gefühl, nicht alleine zu sein mit dem was man fühlt, jemanden zu haben der nicht wegläuft wenn du traurig bist oder der dich nicht repariert wenn du weinst sondern er einfach nur bleibt und hält ja der Dich hält in dem Moment oder den Du hältst.
00:15:15: Gemeinsam fühlen bedeutet auch gemeinsam Freude zu haben, sich zu freuen über den anderen.
00:15:21: Über das was er schafft, über dass wer ist ohne Neid, ohne Konkurrenz und vielleicht eher mit ein bisschen Stolz.
00:15:28: Und ja aus meiner Sicht darf stolz sein, stolz wird heute völlig falsch bewertet.
00:15:33: Ja stolz ist natürlich darf ich stolz auf das sein was ich erschaffen habe und auch das was mein Gegenüber oder meine Freunde, meine Familie erschaffen haben.
00:15:43: Das ist ein schönes Gefühl und das ist nicht überheblich, sondern dass es die Anerkennung dessen was passiert ist.
00:15:51: Und dann ist da noch so die Liebe auf Augenhöhe und das bedeutet keiner steht über dem anderen, keiner wird klein gemacht oder damit der andere groß wirkt, sondern beide haben eine Stimme und es ist völlig egal wie die Beziehung aussieht, wie eine Beziehungen gelebt wird dahinten hinter aber Die Augenhöhe ist dieses Beide sind halt gleich wertvoll.
00:16:21: Beide dürfen Grenzensätzen, beide dürfen Bedürfnisse haben.
00:16:25: Respekt ist übrigens nicht selbstverständlich in vielen Beziehungen sondern auch hier.
00:16:31: der muss gelebt werden täglich und vor allem dann wenn man müde ist Wenn man kaputt ist, wenn es scheiße war da draußen Besonders wenn man verletzt ist besonders wenn man anders denkt.
00:16:45: Und Respekt ist etwas, das es leider auch das kenne ich von den meisten Klienten.
00:16:51: Weg irgendwann weg!
00:16:56: Liebes keine Emotionen die passiert.
00:17:00: sie ist eine Entscheidung die täglich getroffen wird.
00:17:02: zu Kommunikation verstehen Respekt Bindung Das gehört alles dazu.
00:17:09: Das ist keine Romantik das ist ein Stück Arbeit aber Ich glaube dass Es die schönste Arbeit die es gibt wenn man wirklich genau hinguckt.
00:17:22: Und jetzt kommen wir mal zu dem Teil, der mich in meiner Arbeit am meisten beschäftigt weil er so häufig ist und so wenig gesehen wird, Flucht von mir.
00:17:32: Viele Menschen sagen ich will eine tiefe Beziehung Ich will doch geliebt werden aber ich will jemanden der wirklich da ist und gleichzeitig tun sie alles dafür um genau das zu verhindern.
00:17:45: Flucht vor Nähe sieht selten so aus, wie man denkt.
00:17:48: Es ist einfach so!
00:17:50: Sieht selten aus wie jemand der die Tür zuschmeißt und wegrennt sondern man bleibt beschäftigt immer.
00:17:58: Man hat keine Zeit für echte Gespräche kein Raum für stille zu zweit oder man wird ironisch oder humorvoll genau dann wenn es tief gehen könnte.
00:18:11: Man findet immer etwas am anderen auszusetzen gerade dann wenn er oder sie näher kommen.
00:18:18: Oder man sieht die Schmähn und die Macken des Anderen plötzlich sehr deutlich.
00:18:23: Und genau gerade dann auch da wieder, wenn Verbindung entsteht.
00:18:29: Dann gibt es denjenigen der viel Raum braucht für Freiheit viel Abstand.
00:18:35: Der nennt das dann Unabhängigkeit.
00:18:37: Kann ich jetzt überhaupt gar nicht mitreden?
00:18:39: Kenne ich mich!
00:18:41: Ihr wisst schon wie ich wohl gewesen bin und vielleicht auch immer mal noch zwischendurch bin... Und das Nächste kenne ich auch von mir.
00:18:50: Ich habe wirklich Momente der Verbindung sabotiert, streitet wenn es schön war, zieht sich zurück, wenn Intimität entsteht.
00:19:01: Habe ich weniger gemacht, kenne aber auch oder man hat einfach immer eine Erklärung warum es mit diesen Menschen nicht funktionieren kann?
00:19:12: Ja natürlich gibt es Beziehungen und mit den Menschen kann es einfach nicht funktioniert.
00:19:17: Und dann ist man wieder da, was ich vorhin von mir erzählt habe drin geblieben.
00:19:25: Da war das drin bleiben halt meine Flucht und all das sind Formen der Fluchten nicht aus der Beziehung aus dem Risiko gesehen zu werden.
00:19:38: Wenn jemand schon mal tief verletzt wurde in einer Beziehungen oder auch in der Kindheit Wahrscheinlich die wenigsten Menschen, die nicht irgendwann mal in ihrem Leben verletzt worden sind.
00:19:51: Ja da hat halt das Nervensystem gelernt.
00:19:54: mir ist gefährlich Nicht bewusst und auch nicht als Gedanke sondern als Körpererinnerung Als Alarm der automatisch losgeht wenn jemand zu nah kommt Ist ein Schutzmechanismus Das kein Versagen Sondern dass es einen Schutz Der damals war noch immer das passiertes Sinn ergab der heute aber verhindert des echte Verbindungen steht.
00:20:16: Der Verstand sagt, ich will nie das Nervensystem sagen.
00:20:19: Nö nicht sicher!
00:20:21: Und das Nervensystem ist definitiv schneller als der Verstand.
00:20:25: Na so und dann kannst du vielleicht schon bei dir sehen oh wow ja kenn'nich mich.
00:20:30: Und wenn du dich erkennst okay dann schau hin.
00:20:33: was kannst du ändern?
00:20:34: also dieses willst du soweit machen oder magst du gerne etwas ändern?
00:20:40: Manche Menschen flüchten nicht weil sie verletzt wurden sondern weil sie einfach so große Angst haben, den falschen Menschen zu wählen.
00:20:50: Den falschen Schritt zu tun sich zu binden und dann zu merken oh mein Gott das war ein Irrtum.
00:20:56: also gehen sie erst gar keine Bindung ein.
00:20:59: und es ist eine Angst die ganz oft mit Perfektionismus zu tun hat oder mit einem tiefen Gefühl von Unverantwortlichkeit.
00:21:07: selbst gegen mich darf kein Fehler machen.
00:21:10: nein ich muss sicher sein bevor ich mich öffne Und weil absolute Sicherheit nie möglich ist, bleibt man in der Warteschleife.
00:21:19: Wobei ich auf Sicherheit auch nochmal eingehe, weil Sicherheit noch ein ganz interessantes Thema ist – auch hier es gibt unterschiedliche Möglichkeiten des Sicherheits.
00:21:31: Ja das Leben wartet aber nicht und die Liebe wächst nicht in einer Warteschleife, die wächst im Risiko!
00:21:41: Und dann haben wir noch das Kontrollbedürfen.
00:21:45: Ne, bedeutet Kontrollverlust?
00:21:47: Punkt Ich weiß nicht wie der andere reagiert ich weiß nicht ob er bleibt.
00:21:52: ich weiß mich ob er wirklich sieht wenn ich mich zeige voll und ganz zeige Wenn ich mich nackt mache, wenn ich mit meinen Macken zeige Mit allem was dazugehört Meine Lautstärke mit meinem Verrücktsein mit meinen ja komischen Seiten.
00:22:10: Ah!
00:22:10: Ich kann nicht garantieren dass es gut geht.
00:22:13: Und Menschen, die Kontrolle als Sicherheitsquelle benutzen, mögen das nicht.
00:22:18: Die halten Distanz!
00:22:20: Sie geben ein bisschen aber nicht alles.
00:22:23: Sie sind dabei aber nicht ganz... sie lassen rein, aber nicht so tief, da ist so ganz viel Oberfl-.
00:22:30: also es sind zwar gefühle, ja was ganz wenig immer nur so ganz sanft an der Oberfläche und die wundern sich dann halt warum sich Beziehung flach anfühlen Warum sie sich nicht wirklich verbunden fühlen, warum der andere irgendwann geht.
00:22:49: Nehe ist das größte Risiko dass es gibt und gleichzeitig das Einzige was Einsamkeit wirklich heilt.
00:23:01: Jetzt gehen wir noch eine Stufe tiefer hin.
00:23:03: Die eben sind bei mir nicht so mal eben so schnell zu Ende Denn hinter den meisten Fluchten muss.
00:23:08: dann liegt ja noch ein bisschen etwas anderes Und etwas das oft schon in der Kindheit gelegt wurde.
00:23:16: Die Bindungstheorie entwickelt von John Bowlby und später erweitert von Mary Ainsworth, beschreibt wie wir in den ersten Lebensjahren lernen mit Nähe- und Beziehung umzugehen.
00:23:30: Und diese frühen Muster die prägen uns ein Leben lang wenn wir sie nicht bewusst erkennen und verändern also immer dann wenn wir etwas sehen das kennt ihr schon.
00:23:39: das ist eine meine Einstellung.
00:23:41: wenn ich etwas sehe und erkenne dann kann ich es verändern immer erst dann, wenn es bewusst geworden ist.
00:23:47: Ein Kind, das erleben durfte... Wenn ich weine kommt jemand!
00:23:52: Wenn ich Angst habe, bin ich nicht allein oder wenn ich Bedürfnisse zeige, werde ich nicht abgewiesen.
00:23:57: Dieses Kind lernt mir sicher.
00:24:00: Es entwickelt einen sicheren Bindungsstil Und das Kind, das lernt wenn ich Bedürfnisse zeige werde ich überwältigt oder allein gelassen.
00:24:10: Wenn nicht zu nahe kommen passiert etwas Unangenehmes.
00:24:13: Wenn ich klammere werde ich abgestoßen.
00:24:17: Was auch immer Das Kind lernt nie ist gefährlich und trägt dieses Muster in jede Beziehung seines Lebens.
00:24:27: Und das erklärt mich nur uns selbst.
00:24:28: das erklärte natürlich auch ganz oft unseren Gegenüber.
00:24:33: Das Ding ist nur, ich kann halt mein Gegenüber nicht ändern.
00:24:35: Der muss das schon selber!
00:24:36: Also der muss eben selbst ins Bewusstsein kommen.
00:24:40: und da kannst du manchmal zehn, zwanzig oder dreißig Jahre warten manche ja, manche halt nein.
00:24:47: Und dann darfst du für dich gucken was ist deine Konsequenz?
00:24:50: Und dann ist da noch etwas anderes was sich aber auch sehr häufig höre besonders von Menschen die in unglücklichen Beziehungen aufgewachsen sind Ich will nichts sein wie meine Eltern Ich will keine Beziehung wie die meiner Eltern, ich will nicht streiten wie sie.
00:25:09: Ich will nicht abhängig sein wie meine Mutter oder mein Vater.
00:25:12: Ich wil nicht emotional verschlossen sein wie Meine Mutter oder Mein Vater.
00:25:29: Denn wer sich so stark davon abgrenzt, wie die Eltern waren läuft oft in genau das Gegenteil also in genaues andere Extrem.
00:25:42: Oder er trägt unbewusst genau das nach was er vermeiden wollte weil das was wir bekämpfen und kontrolliert aus dem Unbewusstsein der Haus.
00:25:53: Was wir sehen und verstehen dagegen das können wir verändern.
00:25:59: Und natürlich gibt es eine gute Nachricht, klar logisch oder?
00:26:03: Was gelernt wurde kann verändert werden.
00:26:05: Das Nervensystem ist plastisch.
00:26:07: neue Erfahrungen können neue Muster zeugen das kennt ihr schon habe ich auch schon mal drüber gesprochen.
00:26:13: aber dafür muss man natürlich das alte Muster zuerst sehen benennen verstehen woher es kommt und ihr wisst Da geht es nicht darum, um die Eltern zu verurteilen.
00:26:24: Das ist nicht so wie ich arbeite und das ist auch nicht wichtig denn... Die haben ja gegeben was sie hatten mit allen Mitteln, die sie hatten und den Wunden, die Sie selbst getragen haben.
00:26:37: Sondern es geht darum zu verstehen, dass ist nicht mein Weg.
00:26:42: Ich kann anders wählen!
00:26:45: Ich kann ich werden?
00:26:47: Ich kann nähe
00:26:47: lernen?!
00:26:49: Ich kann Bindung neu erleben Ich kann das Risiko der Liebe eingehen, nicht weil die Garantie da ist dass es gut geht sondern weil ich entscheide dass ich es wert bin.
00:27:05: Was du also in der Kindheit über Liebe gelernt hast ist nicht die Wahrheit über Liebe.
00:27:11: Es ist nur das erste was Du gesehen hast.
00:27:16: Wir haben heute tief hingeschaut was Verlebtheit ist und was sie nicht isst Das Liebe wirklich braucht um zu wachsen Bindung, Verstehen, Kommunikation, Gemeinsamfühlen, Augenhöhe, Respekt.
00:27:31: Wie Flucht vornäher aussieht und woher sie kommt und das Kindheitsmuster, dass all das unterlegt.
00:27:40: Und ich lasse dich heute mal mit einer Frage, die ich bitte wirklich mit dir also mitzunehmen und dich hinzusetzen und nimm dir wie ich das oft sage fünf Minuten zehn Minuten Zeit Und setz dich mal mit der Frage hin.
00:27:55: Wo in deinem Leben läufst du von mir weg?
00:27:59: Nicht dramatisch, nicht aufgeregt sondern ganz leise.
00:28:05: und was wäre wenn das sicher sein könnte?
00:28:09: In vierzehn Tagen in Teil zwei gehen wir weiter.
00:28:13: Wir schauen auf Männlichkeit und Weiblichkeit und auf das was diese Energien wirklich sind jenseits vom Klischees von uns auf Sicherheit als Grundlage echter Begegnung Und darauf was passiert, wenn Mann und Frau wirklich zueinander finden.
00:28:29: Das wird noch tiefer!
00:28:30: Und noch schöner, die ich jetzt mal einfach von außen.
00:28:35: Wenn dieses Thema dich berührt und du spürst, dass da Muster in dir sind, die du nicht alleine entwickelst also dich rausentwickelst... Dann melde dich.
00:28:48: Du weißt, ich bin da in Einzelsetzung, Aufstellungsarbeit, Gruppenarbeit, Feminäte im Oktober startet wo es um Weiblichkeit geht.
00:28:56: Wir können zusammen hinschauen wo das Muster sitzt und was der nächste Schritt ist.
00:29:00: Und wie immer findest du alle Informationen auf meiner Internetseite und auch alle Termine auf www.astridpinkmaid.de.
00:29:10: Danke dass du heute dabei warst Von Herzen Deiner Astrid.
00:29:18: Geh bitte Löwen stark vorwärts.